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SensoGate WA 131 Wechselarmatur

Universelle, pneumatisch betriebene Wechselarmatur mit modularem Aufbau für einfache Steuerungen.

Basierend auf dem bewährten SensoGate-Baukastenprinzip, ist die neue Wechselarmatur WA 131 prädestiniert für Applikationen, bei denen keine vollautomatische Steuerung benötigt wird, aber trotzdem auf die überlegene SensoGate-Technologie nicht verzichtet werden soll.

Variabel und preiswert
Nach der Entwicklung der Ceramat WA 150 mit keramischer Abdichtung zum Prozess für Extremanwendungen und dem SensoGate-Flaggschiff WA 130 (H) ist damit das Programm der Wechselarmaturen von Knick komplett – jede von ihnen ausgestattet mit passender Funktionalität für individuelle Einsatzmöglichkeiten.

SensoGate WA 131 ist ideal für halb- oder vollautomatische Ankopplungen an einfache marktübliche Steuerungen oder kundeneigene Lösungen. Die kostengünstigen neuen SensoGate-WA-131-Modelle bieten viele Vorteile in Anwendungen, bei denen entweder der Sensor vor Ort einfach zur Wartung entnommen oder ausgetauscht werden soll. Oder dort, wo eine Reinigung erforderlich ist und dies einfach direkt an der Sensorschleuse manuell aus­gelöst oder auch ferngesteuert erfolgen kann. Bei Bedarf auch in explosionsgefährdeter Umgebung, denn alle SensoGate-WA-131-Armaturen sind als Ex-Versionen erhältlich.

Die Ausstattung ist je nach Wunsch skalierbar; kundenseitig wird bei der Bestellung einfach festgelegt, über welche Anschlussmöglichkeiten und Funktionen die Wechselarmatur verfügen soll.
In jeder Ausführung kann der Sensor während des Prozesses manuell gewartet oder ausgetauscht werden – und dies problemlos bei einem Prozessdruck von bis zu 10 bar. Die dann von Knick gelieferte Sensorschleuse ist exakt für die speziellen Bedürfnisse ausgelegt; wahlweise mit oder ohne Endlagenschalter, mit oder ohne Spülkammerzufluss; manuell oder pneumatisch mit einfachen Schnellsteckanschlüssen für die Steuerluft.

Erstmals gibt es auch eine kostengünstige Variante aus PP für die medienberührten Teile.Sollte später z. B. noch ein weiterer Medienanschluss nötig sein, kann dies durch den einfachen Austausch des betreffenden Moduls sehr leicht nachgerüstet werden. Ein enormer Vorteil des SensoGate-Baukastens, der auch auf eine Umrüstung von Metall auf Kunststoff oder eine Umrüstung auf Elektroden mit Flüssigelektrolytvorrat zutrifft. Die patentierte Schleusenfunktion – d. h. das sichere Absperren zum Prozess auch während der Fahrbewegung – bleibt stets erhalten. Dies gilt auch für die hygienische Version und ist bei Wechselarmaturen weltweit einmalig.

Einfachste Wartung
Die bis ins letzte Detail durchdachten Sensorschleusen ermöglichen gegenüber herkömmlichen Geräten bis zu 70 Prozent Zeitersparnis beim Wechseln von Verschleißteilen.
Hierbei helfen auch die speziell entwickelten Montagehilfsmittel. So kann z. B. ein vollständiger Austausch der O-Ringe in wenigen Minuten erfolgen; die Dichtungen sind leicht zugänglich und schnell wechselbar. Konstruktive Innovationen sorgen zudem für eine äußerst lange Haltbarkeit der O-Ringe.

Die Materialien
Konventionelle Wechselarmaturen sind heute in verschiedensten Materialien erhältlich: PP, PEEK, PVC, PP, Stahl, Hastelloy, Titan etc.
Bei chemischen Beanspruchungen bietet der Einsatz von Kunststoffen oft Vorteile, die aber bisher von den konstruktiven Nachteilen zum Teil wieder aufgehoben wurden: sie sind thermisch instabil, neigen zum Quellen und verfügen daher nicht über eine ausreichende Dimensionsstabilität. Insbesondere Tauchrohre aus Kunststoff sind in den Einsatzbereichen stark eingeschränkt, lassen sich nach dem Quellen nicht mehr bewegen und stellen ihren Dienst oft vorzeitig ein.

Die Kunststoffvarianten von SensoGate dagegen sind karbonfaserverstärkt. Neben der chemischen Beständigkeit des verstärkten PEEK, PVDF oder PP sind Kalibrierkammer und Tauchrohr formbeständig auch bei höheren Temperaturen.

Die Tauchrohre aus karbonfaserverstärktem Kunststoff werden zur Vermeidung von Drehriefen nicht spanend hergestellt, sondern gespritzt. Dies hat den Vorteil, dass alle Fasern unter der Oberfläche liegen. Würde man einen derart materialoptimierten Kunststoff auf der Drehbank bearbeiten, wären die Fasern angeschnitten und die Oberflächen zu rauh für darübergleitende O-Ringe.

Günstig in jeder Hinsicht
Das Ergebnis des Spritzverfahrens von Knick ist ein gerades Rohr mit einer geschlossenen Oberfläche in hervorragender Güte. Der direkte Nutzen für den Kunden besteht in dem erwähnten geringen O-Ring-Verschleiß sowie der entsprechend langen Standzeit der Dichtungen. Zugleich können diese Materialien mit großem Kostenvorteil eben auch dort eingesetzt werden, wo bislang bei hoher chemischer Belastung und gleichzeitig hohem Druck und hohen Temperaturen nur extrem teure Materialien wie z. B. Hastelloy Verwendung finden konnten.

Ein weiterer großer Vorteil neben den finanziellen Aspekten: Die von Knick eingesetzten Kunststoffe mit Karbonfasern weisen eine ähnliche Wärmeausdehnung auf wie Stahl. Aufgrund der Aufteilung in druckhaltende Teile aus Stahl und prozessberührende Materialien aus karbonfaserver­stärktem Kunststoff gibt es so keine Einschränkungen des Druckes über den zulässigen Temperaturbereich mehr. Die gleiche Druckbelastbarkeit gilt bei Raumtemperatur wie bei 120 °C / 140 °C.

Zum Thema Ex
Ein weiterer Vorteil ist die Leitfähigkeit der karbonfaserverstärkten Kunststoff­teile insbesondere für den Einsatz der SensoGate im Ex-Bereich. Der Schutzkorb aus leitfähigem Kunststoff dient als elektrostatischer Schutz für die Elektrode, damit diese sich nicht aufladen kann und die Meßwerte sich nicht verschieben.
SensoGate ist entsprechend der Kennzeichung II 1 GD c II für den Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen zugelassen.

Die Prozessadaption
SensoGate-Wechselarmaturen können mit Prozessadaptionen Flansch Stahl 1.4571 DN 32 bis DN 100, Milchrohrverschraubung DN 50 bis DN 100, Flansch ANSI 316 1 1/2; bis 3; und Ingoldstutzen bzw. hygienischen Prozessadaptionen ausgestattet werden. Weitere spezielle Adaptionen – z. B. für Durchflussgefäße – sind möglich.

Hygienisch und sicher
Die hygienische SensoGate WA 131 H ist EHEDG–zertifiziert. Im Gegensatz zu anderen, marktüblichen Armaturen gilt dies hier nicht nur für die Prozessseite, sondern auch für die Spülkammer. Damit ist die Eignung für einen uneingeschränkten Einsatz in Pharma- und Lebensmittelapplikationen nachgewiesen, und die Validierung in FDA-regulierten Produktionsprozessen wird ermöglicht. Stets taucht nur der Teil des Tauchrohres in den Prozess ein, der zuvor in der Spülkammer sterilisiert worden ist.

Neben der Sterilisierbarkeit ist auch die Reinigungsmöglichkeit von höchster Bedeutung. Bei den SensoGate-Armaturen wurde das Konzept einer Zwangsspülung verwirklicht; ein integrierter Strömungskörper leitet den Heißdampf bzw. die Spülflüssigkeit gezielt an allen Flächen vorbei bis hin zur vordersten Dichtung.

In einer weiteren Variante kann bei SensoGate der Prozessflansch verschoben und damit eine größere Eintauchtiefe erreicht werden. Als einzige Armaturen am Markt realisieren die hygienischen SensoGate-Ausführungen ein hygienisches Design in Verbindung mit einer echten Schleusenfunktion; zu keiner Zeit – auch während der Fahrbewegung – gibt es eine Verbindung zwischen dem Prozess und der (ggf. unhygienischen) Umgebung.

Einzigartige Vielfalt
Die Vielfalt der frei kombinierbaren Werkstoffe, die Modularität und die Qualität der SensoGate-Wechselarmaturen sind weltweit einzigartig. Es existiert nicht einmal annähernd ein ähnlich vielfältiges Modulsystem für Sensorschleusen, in dem Material und Funktionalität derart frei gewählt und ausgetauscht werden können: Kunststoff (PEEK, PVDF, PP) oder Metall (Edelstahl, Hastelloy), Auslegungen für chemische oder hygienische Anwendungen, manuell oder pneumatisch – wahlweise für Flüssig- oder Festsensoren, lange oder kurze Eintauchtiefe.
Die Armatur passt sich bis ins letzte Detail direkt an die Applikation an und kann selbst noch nachträglich an veränderte Gegebenheiten adaptiert werden.

Made in Germany
Entgegen dem allgemeinen Trend, Produktionen auszulagern, werden die Armaturen in der Berliner Zentrale von Knick selbst gefertigt, montiert und geprüft. Dies folgt der Philosophie, Kernkompetenzen im Haus zu behalten und hochspezialisierte Produktionsbereiche zu schaffen, die von externen Zulieferern in dieser gleichbleibend hohen Qualität und Flexibilität nicht erwartet werden können.

Vor diesem Produktionshintergrund ist Knick zudem in der Lage, ohne Verzögerung auf Bestellungen zu reagieren. Bereits direkt an der Maschine wird in jedes Bauteil eine spezielle Nummer graviert. So erfolgt bis ins Detail eine exakte Dokumentation, welcher Kunde welche Teile erhalten hat. Durch diese einzigartige Rückverfolgungsmöglichkeit ist z. B. auf Wunsch auch Jahre später noch gezielt ein Prüfzeugnis für jede Armatur erhältlich.

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