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SensoGate WA 131 M Wechselarmatur

Die bewährten Sensorschleusen SensoGate WA 130/131 sowie deren hygienische Ausführung WA 130H/131H bieten optimale Lösungen für alle halb- oder vollautomatischen Anwendungen. Für viele Applikationen ist eine pneumatische Armatur jedoch nicht unbedingt notwendig und daher zu teuer. Aus diesem Grund hat Knick jetzt mit SensoGate WA 131M eine moderne manuelle Sensorschleuse mit einem revolutionären Drehantrieb entwickelt.

Revolutionäre Handhabung
SensoGate WA 131M besitzt einen manuellen Drehantrieb, der es erlaubt, die Armatur bis zu einem Gegendruck von 10 bar zu bedienen. Und das mit nur knapp zwei Umdrehungen. Egal, in welchem ungünstigen Winkel oder in welcher ungünstigen Bedienhöhe die Armatur eingebaut ist, die geringen Drehkräfte werden aus dem Handgelenk übertragen. Bei einer Schiebebewegung konventioneller Armaturen ist das nicht möglich.

Einfachste Installation
Die bis ins letzte Detail durchdachte manuelle Sensorschleuse ermöglicht bei der Erstinstallation 80 Prozent Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Geräten und bis zu 70 Prozent Zeitersparnis beim Wechseln von Verschleißteilen. So kann z. B. ein vollständiger Austausch der O-Ringe in nur 30 Sekunden erfolgen; die Dichtungen sind leicht zugänglich und schnell wechselbar. Konstruktive Innovationen sorgen zudem für eine äußerst lange Haltbarkeit der O-Ringe.

Überlegene Funktionalität
Bei herkömmlichen Geräten fuhr der Sensor durch eine O-Ringschleuse in den Prozess ein; dabei rubbelten die Sensorfenster des Tauchrohres durch die O-Ringe in den Prozess und zurück. Die daraus resultierende mechanische Belastung wurde häufig noch verstärkt von thermischen und / oder chemischen Beanspruchungen, die nicht selten z. B. zu einem Aufquellen der O-Ringe im Prozess führen. Zudem belegten häufig klebrige Schichten das Tauchrohr bzw. den Sensorhalter. Diese funktionalen Probleme hat Knick jetzt gelöst durch die Kombination des überlegenen Prinzips der innenliegenden O-Ringe und des neuen Schleusenprinzips.

Kostenersparnis bei Service und Ersatzteilen
Wartungsfreundlichkeit durch eine anwendergerechte Konstruktion war bei der Entwicklungsplanung eine der Forderungen an oberster Stelle. Der durchdachte Aufbau von SensoGate WA 131M garantiert, dass der Techniker möglichst schnell an alle relevanten Teile herankommt; vor Ort, ohne mit der Sensorschleuse in die Werkstatt zu müssen.
Bei einem Elektrodenbruch wird oft der vordere Elektrodendichtring durch das gebrochene Glas zerschnitten. Ein Wechsel der Dichtung sowie die Entfernung der Bruchstücke aus der Kalibrierkammer erforderte bei herkömmlichen Wechselarmaturen ebenfalls eine umfangreiche Demontage des Gerätes. Die neue manuelle SensoGate-Version dagegen nutzt hier die einfache und zugleich überlegene Konstruktion der Reihe WA 130/131.

Höchste Prozesssicherheit
Auch auf diesem Gebiet setzt die manuelle SensoGate 131M auf die erfolgreiche Konstruktion der pneumatischen Versionen. Durch die Anordnung der O-Ringe gibt es zu keiner Zeit eine Verbindung von der Ablauföffnung der Spülkammer zum Prozess; auch nicht während der Ein- und Ausfahrbewegung. Das Prozessmedium kann weder in den Antrieb noch nach außen gelangen, da dies nicht nur unhygienisch wäre, sondern auch die Funktionssicherheit beeinträchtigt. Auch versehentlich kann bei SensoGate WA 131M praktisch nichts passieren – der Sensor lässt sich nur in der Service-Stellung demontieren; ein automatischer Einfahrschutz blockiert zuverlässig die Fahrbewegung der Armatur und verhindert das Einfahren ohne Sensor in die Prozess-Stellung. Das Tauchrohr ist ferner gegen Verdrehung gesichert, wodurch konstante Anströmverhältnisse für den Sensor im Prozess gewährleistet sind.

Überlegene Eintauchtiefe
Das Schleusenprinzip von SensoGate ermöglicht eine vergleichbar größere Sensor-Eintauchtiefe gegenüber bisherigen Wechselarmaturen. Bereits bei der kurzen Ausführung beträgt die Eintauchtiefe des Sensors 65 mm (Unterkante Armaturenflansch bis Sensorspitze). Die gesamte Eintauchtiefe ist dagegen mit 88 mm (bis Ende Tauchrohr) erfreulich kurz. Das erlaubt eine große Eintauchtiefe des Sensors auch unter beengten Installationsbedingungen (z. B. Rohre mit kleinen Durchmessern). Zudem ist gewährleistet, dass der Sensor über den Strömungs-Totraum des Flanschstutzens auch sicher in das Prozessmedium eintaucht. Bei bisherigen Wechselarmaturen wird die Eintauchtiefe oftmals von der prozessabgewandten Seite des Armaturenflansches gemessen; die effektive Eintauchtiefe des Sensors wird somit abermals durch die Flanschdicke reduziert. Für noch größere Eintauchtiefen – z. B. zum Einsatz in beschichteten und wärmeisolierten Kesseln – ist eine Version mit 143 mm Eintauchtiefe verfügbar. Eine weitere Besonderheit: Alle Eintauchtiefen werden mit nur einer kurzen Sensorlänge von 225 mm erzielt. Damit wird der Einsatz von teuren 425 mm langen Glaselektroden überflüssig, das Handling einfacher und die Wahrscheinlichkeit eines Elektrodenbruchs deutlich reduziert.

Zyklonspülung für optimale Reinigung
Ein weiteres Problem bisheriger Wechselarmaturen lag in der ungenügenden Spül- und Reinigungswirkung in der Spülkammer durch den gegenüberliegenden Zu- und Ablauf. Damit war stets eine Schattenbildung am Sensor verbunden. Im Gegensatz dazu verfügt die manuelle SensoGate WA 131M über die gleiche wirkungsvolle Sensorreinigung wie die WA 130/131 und WA 130H/131H. Die Zulaufbohrungen sind düsenartig und ringförmig um den Sensorkopf angeordnet. Durch diese spezielle Anordnung wird die Spülflüssigkeit tangential geführt und eine rotierende Strömung (Zyklon) um den Sensor erreicht, welche den Sensor am ebenfalls ringförmigen Abfluss wieder verlässt.

Modularer Aufbau
Durch den beispielhaften modularen Aufbau können die medienberührten Elemente aus den verschiedenen Materialien problemlos zum Einsatz kommen (1.4571, 1.4404, PVDF, PEEK, PP). Auch die unterschiedlichsten Prozessanschlüsse sind mit der manuellen SensoGate einfach zu realisieren. Die innovative Sensorschleuse ist sowohl für den Betrieb mit Gel- als auch mit nachfüllbaren Flüssigelektrolyt-Sensoren ausgelegt.

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