Temperaturmessung in Generatoren von Windenergieanlagen
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Hochisolierende Temperaturmessumformer bieten Schutz bei Isolierungsdefekten
Die kontinuierliche Temperaturüberwachung in Generatoren von Windenergieanlagen (WEA) ist entscheidend für die präzise Regelung der Anlage. Denn eine gewünscht hohe Effizienz setzt ein zuverlässiges Temperaturmanagement voraus – insbesondere die Fähigkeit, einer thermischen Überlastung frühzeitig entgegenzuwirken. Kommt es beim Temperatursensor am Generator zu einem Isolierungsfehler, droht ein Schaden an der Steuerung. Infolgedessen könnte die Pitch-Regelung der Rotorblätter ausfallen, was zu einer vollständigen Zerstörung der Anlage führen kann. WEA-Betreiber ziehen daher einen erheblichen Nutzen aus einer hochisolierten, robusten Messtechnik, die die Steuerung zuverlässig schützt und so Folgeschäden verhindert.
Isolierungsdefekte – eine kostenintensive Gefahr
In getriebelosen Systemen, bei denen das Gondelgehäuse der Windenergieanlage als Stator dient und der Läufer direkt auf der Rotorwelle sitzt, erfolgt die Temperaturüberwachung direkt in den Polschuhen des Läufers. Zur Messung werden dort Nutenthermometer eingelassen. Da auch bei sorgfältig ausgeführten Isolierungen Verschleißeffekte auftreten können, besteht das Risiko, dass Nutenthermometer oder Zuleitungen mit dem hohen Potential einer Phase in Kontakt kommen und nachgeschaltete Steuerungssysteme gefährden.
Warum Knick?
Wo gängige Temperatur-Messumformer wegen unzureichender Isolation ungeeignet sind, finden weltweit die Pt100-Messumformer der Serie P44000 Anwendung. Knick ist imstande kundenspezifische Lösungen zu entwickeln, die wie im Anwendungsfall der Windenergieanlagen Umgebungstemperaturen von -40 °C bis +85 °C problemlos standhalten und trotz dieser extremen Bedingungen funktionstüchtig sind.
Hochisolierend, vibrationsfest und kälteresistent
Die Temperatur-Messumformer der Serie P44000 haben ihre Robustheit bereits in unzähligen Applikationen weltweit unter Beweis gestellt. Sie sind für dauerhafte Arbeitsspannungen bis 6,6 kV DC ausgelegt und wandeln die Signale von Pt100-Nutenthermometern mit einem sehr geringen Messfehler von typisch ±0,5 K in Normsignale um. Dies ermöglicht eine präzise sowie langzeitstabile Steuerung der Windenergieanlage.
Zudem sorgen der Vakuumverguss sowie die hohe Vibrations- und Schockfestigkeit der Messumformer für das nötige Maß an mechanischer Stabilität, das für eine Platzierung auf dem rotierenden Teil des Generators erforderlich ist.