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pH-Messungen in Rauchgasreinigungsanlagen (Gaswäschern)

vor allem bei der Rauchgasentschwefelung (REA)

Der Hintergrund:
Bei der Verbrennung von organischem Material wie Gas, Schweröl und Kohle in Kraftwerken, von Haus- und gewerblichem Müll in Müllverbrennungsanlagen, aber auch bei verschiedenen verfahrenstechnischen Prozessen der chemischen Industrie entstehen verunreinigte Abgase, die ohne Nachbehandlung nicht in die Umwelt entlassen werden dürfen.

Die gesetzlichen Grundlagen
Die Emissionsgrenzen der Schadgase SO2, SO3, NOX, (HCl, HF) sind dabei EU-gesetzlich einheitlich geregelt. In Deutschland durch nationales Gesetz, Technische Anleitung (TA) Luft, 13. und 17. BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnungsgesetz). In den USA gilt der vergleichbare inzwischen verabschiedete Clean Air Act. Bauliche Neuanlagen vor allem in China und Südostasien folgen typischerweise diesem  neuesten Stand der Technik, so daß weltweit praktisch keine Neuanlagen ohne moderne Rauchgasreinigung
entstehen.

Die Verfahren
Durch Verunreinigungen in den zu verbrennenden Ausgangsmaterialien entsteht vor allem Schwefeldioxid. Es
gibt verschieden Verfahren, dieses zu entziehen. Am häufigsten wird dabei das am effizientesten arbeitende sogenannte Naßverfahren eingesetzt. Das in Lösung saure Schwefeldioxid wird in einem Waschturm (Absorberturm) durch eine alkalische Waschsuspension gebunden. Man verwendet meist Kalksteinmehl oder gelöschten, gebrannten Kalk bzw. Kalkhydrat :

 

Im unteren Teil des Turms, im sogenannten
Absorbersumpf sammelt sich
Calciumsulfit, welches durch Einblasen
von Luft (Aufoxidation) in Gips umgewandelt
wird.

Dem entstandenen Gips wird die Restfeuchte entzogen und steht damit als Produkt für die Baustoffindustrie
zur Verfügung. Gips aus Müllverbrennungsanlagen kann stärker verunreinigt sein und muß ggf. deponiert
werden. Die SO2 Emissionen sind so in 20 Jahren von 1,6 Mio t auf 120.000 t zurückgegangen....

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