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Wege zur Fach­kräftesicherung

Dank der „Förderung der Berufsausbildung“ des Berliner Senats können Firmen gezielt den Nachwuchs heranziehen.

Knick Elektronische Messgeräte ist ein Berliner Familienbetrieb mit einer 70jährigen Tradition. Das Unternehmen steht für Hightech-Lösungen in der Mess- und Regelungstechnik. Die Produkte werden weltweit unter anderem in der chemischen Industrie, im Anlagenbau und in der Industrieautomatisierung eingesetzt.

Die Qualität unserer Ausbildung ist uns ein großes Anliegen“, sagt Antje Rohrlack, zuständig für die Betriebsorganisation. Knick ist mit seinen 165 Mitarbeitern ein klassischer Vertreter des deutschen Mittelstands. Für die Fachkräftesicherung investiert das Unternehmen viel in die Ausbildung in kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen. Dabei bewährt sich auch die Teilnahme an der Verbundausbildung, gefördert durch die „Förderung der Berufsausbildung (FBB)“ der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen.

So ermöglicht das Programm dem Unternehmen, auch in Berufen auszubilden, für die nicht alle nötigen technischen und personellen Voraussetzungen vorhanden sind. Im Beruf Industriemechaniker findet der erste Teil der Ausbildung beim Partnerunternehmen ABB Ausbildungszentrum Berlin statt.

„Die Auszubildenden sind gut vorbereitet, wenn sie bei uns ankommen“, bestätigt Udo Tiedge, Leiter der Mechanischen Fertigung bei Knick.

„Hier profitieren sie dann von der intensiven Betreuung. Wir achten darauf, dass alle Aufgaben, die unsere Azubis übernehmen, auch ihre Ausbildung fördern“, so Tiedge. Denn, davon ist auch Antje Rohrlack überzeugt: „Nur durch eine hohe Ausbildungsqualität können wir langfristig unseren Fachkräftebedarf sichern. Wir bilden grundsätzlich mit dem Ziel aus, die Auszubildenden zu übernehmen. Deshalb zeigen wir ihnen schon während der Ausbildung ihre Perspektiven auf.“

Trotz dieses hohen Anspruchs ist auch Knick mit abnehmenden Bewerberzahlen konfrontiert. So konnte in diesem Jahr nur einer der drei angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden. Große Berliner Unternehmen punkten bei den Kandidaten oft schon allein durch ihren Namen. Weniger bekannte Mittelständler wie Knick müssen im Wettbewerb um den Nachwuchs andere Schwerpunkte setzen.

„Wir nutzen viele Wege, um auf uns aufmerksam zu machen: Stellenbörsen, Messen, Praktika – und immer wieder auch spezielle Projekte und Programme“, sagt Antje Rohrlack. „Gute Erfahrungen haben wir zum Beispiel auch mit dem Studienaussteigerprojekt Yourturn der IHK Berlin und dem Technikjahr des VDI gemacht.“

 

 Entscheidend sei, dass die Auszubildenden den Anforderungen gewachsen sind und die nötige Motivation mitbringen. Denn dann gewinnen beide Seiten, bestätigt Sven Bergemann, Ausbilder im Bereich Lager und Logistik des Unternehmens: „Wer bei uns die Ausbildung macht, ist in seinem Beruf sattelfest.“

Anträge zur Förderung von Berufsausbildungsverhältnissen im Land Berlin können bei der Handwerkskammer gestellt werden. Die Antragstellung muss bis spätestens sechs Monate nach Ausbildungsbeginn erfolgen. Weitere Förderschwerpunkte neben der Verbundausbildung sind die Ausbildung von Frauen in frauenatypischen Berufen, die Integration von Jugendlichen mit fehlender oder geringer schulischer Qualifikation oder die Ausbildung in Splitterberufen. Weitere Informationen zum Programm FBB unter www.ihk-berlin.de/fbb.

(Quelle: Berliner Wirschaft 09/2015 | Das Magazin der Industrie- und Handelskammer zu Berlin | Autor: Jens Bruns)

 

  "Wege zur Fachkräftesicherung" (PDF)Wege zur Fachkräftesicherung

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